Österreich setzt das Pariser Klimaschutzabkommen um

(28. Juni 2016) Im Dezember 2015 haben sich erstmals 195 Staaten bei der Pariser Klimakonferenz auf ein Klimaabkommen geeinigt. Ziele dieses Abkommens sind die langfristige Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal 2 °C, möglichst auf 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter und eine CO2-neutrale Gestaltung der Wirtschaft bis 2100. Das internationale Übereinkommen tritt dann in Kraft, wenn mindestens 55 Staaten, die zusammen mindestens 55 % der globalen Treibhausgasemissionen verursachen, dieses rechtskräftig machen.

 

Österreich hat nun als einer der ersten EU-Mitgliedstaaten den Ratifikationsprozess eingeleitet. Die Bundesregierung hat dies am 21. Juni 2016 beschlossen.

 

In engem Konnex dazu steht die Erarbeitung einer integrierten Energie- und Klimastrategie. Als Basis dient das „Grünbuch für eine integrierte Energie- und Klimastrategie“, welches vom Wirtschafts-und Umweltministerium in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Verkehrsministerium sowie Expertinnen und Experten erarbeitet und erst kürzlich veröffentlicht wurde. Es dient als Diskussionsgrundlage für einen umfassenden Beteiligungsprozess mit einer breiten Einbindung aller Stakeholder.

 

Der Klima- und Energiefonds übernimmt die operative Koordination dieses Konsultationsprozesses zum Grünbuch für eine integrierte Energie- und Klimastrategie im Einvernehmen mit den Ministerien für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (Sozialministerium), für Land-und Forstwirtschaft, Umwelt , und Wasserwirtschaft (BMLFUW), für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), und für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (bmwfw).

Letzte Änderung: 28.06.2016