Umsetzung der Strategie
Die Strategie zur Anpassung an den Klimawandel bildet den Ausgangspunkt für umfangreiche Aktivitäten, Monitoring und Evaluierung. Die wichtigsten Aktivitäten im Überblick.

© iStockphoto.com/cmisje
Fortschrittsberichte
Zweiter Fortschrittsbericht (2020)
Erster Fortschrittsbericht (2015)
Weiterentwickeltes Konzept für die Fortschrittsdarstellung (2019)
Erstellung von Informationsmaterialien
- Broschüren und Folder
"Klimawandel – Was tun?" (2014)
"Unsere Gemeinden im Klimawandel - Good Practice Broschüre" (2016)
"Warum wir uns an die Folgen des Klimawandels anpassen müssen" (2018)
"Irrtümer über den Klimawandel"(2018)
„Fehlanpassung adressieren – Herausforderungen und Lösungsansätze“ (2021)
„Klimawandelanpassung und Biodiversität“ (2022)
„Verkehrsinfrastruktur im Klimawandel“(2022)
„Arbeiten bei Hitze - Tipps fürs Büro“(2022)
„Sport bei Hitze - Tipps fürs Trainieren im Freien“(2022)
„Arbeiten bei Hitze - Tipps für Tätigkeiten im Freien“ (2022)
"Folgen des Klimawandels: Das können wir tun!" (2024)
„Klimawandelanpassung in Unternehmen“ (2025)
“Gut gerüstet für morgen - Beispiele zur Anpassung an den Klimawandel in Gemeinden” (2026) - Video: So funktioniert die Anpassung an den Klimawandel
Preisauslobung
- CliA - Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung wurde 2024 erstmals vergeben und prämiert Projekte, die dauerhaft und wirksam zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen und Fehlanpassung vermeiden. Ausgezeichnet werden Maßnahmen in den Bereichen Starkregenmanagement, Hitzeschutz sowie Forschung und Wissenstransfer. In der Ausschreibung 2025 wurde erstmals die Kategorie Unternehmen ausgelobt. Der Staatspreis zeigt, was bereits funktioniert und macht gute Lösungen sichtbar.
Vernetzung
- Klimawandel-Anpassungsnetzwerk Jahresveranstaltung
(KWAN – Österreichisches Netzwerk innovativer Klimawandelanpassung)
2021 Graz, 2022 St. Pölten, 2023 Salzburg, 2024 Graz, 2025 Klagenfurt - Dialogveranstaltungen in Landesverwaltungen, auf regionaler Ebene und zu sektorspezifischen Themen (insgesamt 39 Veranstaltungen):
- 2013: Klagenfurt, Graz
- 2014: St. Pölten, Salzburg
- 2015: Bregenz
- 2016: St. Pölten (2x), Klagenfurt
- 2017: Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg, Güssing, Hartberg, Mattersburg
- 2018: Bregenz, Gleisdorf, Steinberg-Dörfl, Klagenfurt, Bischofshofen
- 2019: Innsbruck, St. Pölten, Wien, Gesundheitsministerium, Junge Industrie, Rotes Kreuz
- 2020: Vorarlberg (online), Zell am See (hybrid), Burgenland (3x online), Kärnten (online)
- 2021: Niederösterreich (online), Steiermark (online), Wien (online), Tirol (online)
- 2023: Graz
- 2024: Eisenstadt, Innsbruck
Programme / Lehrgänge / Tools
- Klimawandelanpassungs Lehrgang für Gemeindeakteur:innen: Pilotlehrgang 2025
- Aufbau und Weiterbetreuung des Förderkatasters Klimawandelanpassung ab 2025
- Etablierung und Weiterentwicklung der Website für Klimawandelanpassung und Unternehmen ab 2025
- Entwicklung eines Tools zur Stärkung der Eigenvorsorge im Rahmen einer von Bund- und Ländern eingesetzten Arbeitsgruppe: Vorsorgecheck Naturgefahren im Klimawandel für Gemeinden (2017 – 2020) inkl. Ausbildung von Auditor:innen zur Durchführung des Checks (2019, 2021 und 2023). Mit Stand 12/2025 sind österreichweit insgesamt 28 Auditor:innen für den Gemeindecheck registriert. Es wurden bis 12/2025 in Summe 230 Gemeinden begleitet.
- Ausbildung von Klimawandelanpassungsberaterinnen und -beratern in der "Lernwerkstatt Klimawandelanpassung" (2017/2018, Herbst 2020)
- Förderprogramm KLAR! (Klimawandelanpassungs-Modellregionen) gestartet im Jahr 2016 durch den Klima- und Energiefonds und das damalige BMLFUW. Das Programm wurde unter Einbindung der Bundesländer entwickelt. Mit Stand August 2025 sind 93 KLAR! Regionen aktiv.
Studien
- Studie zur groben Erstschätzung der „Kosten des Nichthandelns“ (COIN), die durch den Klimawandel in Österreich erwartet werden können: Gegenstand des Projektes war es, potentielle Schadenskosten bzw. allenfalls auch den ökonomisch evaluierbaren Nutzen aufgrund des Klimawandels, die sich ohne weitere konsequente und aktive Anpassung an den Klimawandel ergeben werden, abzuschätzen. Die Ergebnisse dieses vom Klima- und Energiefonds finanzierten Projekts COIN (Cost of Inaction– Assessing Costs of Climate Change for Austria) wurden im Jänner 2015 der Öffentlichkeit präsentiert (2013-2014).
- Studie zur ersten Abschätzung von Anpassungskosten: Aufbauend auf den Ergebnissen der Studie zu den Kosten des Nichthandelns hat sich das Projekt PACINAS mit der Frage befasst, welche Kosten und welcher Nutzen mit öffentlicher Klimawandelanpassung verbunden sind. Diese ersten Ergebnisse aus PACINAS zeigen, dass die Anpassungskosten in den nächsten drei Jahrzehnten durch den Klimawandel wahrscheinlich steigen werden. Vertiefende Studien zu den Kosten der Anpassung sind notwendig (2014-2016).