TransLoss – Grenzen der Anpassung

Der aktuelle Policy Brief zu den Grenzen der Anpassung ist online verfügbar. Das Team des Forschungsprojekts TransLoss beantwortet in diesem Policy Brief die Frage, inwiefern Anpassungsgrenzen in Europa und insbesondere in Österreich erreicht oder sogar überschritten werden.

Foto Hochwasser

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Belege dafür, dass besonders exponierte und vulnerable, natürliche und sozioökonomische Systeme durch den Klimawandel an Grenzen der Anpassung stoßen werden. Diese Anpassungsgrenzen sind dann erreicht, wenn klimawandelbedingte Risiken nicht durch Mitigation oder Anpassung verhindert werden können. Wenn wir immer mehr dieser Grenzen erreichen bzw. sogar überschreiten, wird es weltweit zu gravierenden Schäden und bleibenden Verlusten kommen, die von monetärer, aber auch ideeller Natur sein können. Während im globalen Süden bereits heute Anpassungsgrenzen erreicht werden und Menschen daher mit intolerablen Risiken konfrontiert sind, stellt sich die Frage, inwiefern Anpassungsgrenzen in Europa – insbesondere in Österreich – erreicht und/oder heute bzw. zukünftig überschritten werden.

Das vom Austrian Climate Research Program (ACRP) finanzierte Forschungsprojekt TransLoss („Transformatives Risikomanagement zur Bewältigung von Loss and Damage“) hatte zum Ziel, politikrelevante wissenschaftliche Erkenntnisse zu klimabedingten Risiken in Österreich, die nicht durch Mitigation oder Anpassung verhindert werden (können), zu generieren. In diesem Policy Brief werden die Haupterkenntnisse und deren Implikationen für das österreichische Klimarisikomanagement zusammengefasst. (Thomas Schinko, Juni 2022)