Adaptation Gap Report 2024: Come hell and high water
Der "Adaptation Gap Report 2024: Come hell and high water" von UNEP beleuchtet die wachsende Dringlichkeit von Klimawandelanpassung, insbesondere für die ärmsten und vulnerabelsten Bevölkerungsgruppen der Welt, die am stärksten von den Klimafolgen betroffen sind. Der Bericht zeigt, dass die aktuellen Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen bei weitem nicht ausreichen, um die Lücke zwischen dem enormen Anpassungsbedarf und den tatsächlichen Geldflüssen zu schließen.
Während die öffentlichen Finanzflüsse für Klimawandelanpassung in Entwicklungsländern von 22 Milliarden US-Dollar (2021) auf 28 Milliarden US-Dollar (2022) gestiegen sind, bleibt die Finanzierungslücke mit geschätzten 187-359 Milliarden US-Dollar pro Jahr erheblich. Der Bericht fordert alle Nationen auf, bei der COP29 in Baku durch den Beschluss eines neuen, verbesserten Klimafinanzierungsziels ihren Beitrag zu leisten. Das neue Klimafinanzierungsziel, das sogenannte New Collective Quantified Goal (NCQG), soll ab 2025 gelten. Außerdem brauche es nachhaltige, langfristige Strategien der Nationen, so der Bericht. Zudem wird auf die Notwendigkeit innovativer Finanzierungsansätze und verstärkten Kapazitätsaufbaus und Technologietransfers hingewiesen, um nachhaltige und transformative Anpassungsmaßnahmen zu ermöglichen und die Klimaresilienz global zu stärken. (TDH, Dezember 2024)
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Adaptation Gap Report 2024: Come hell and high water (auf Englisch)